
Maite Kelly - Der Morgen danach (Xtreme Sound Remix)
Freitag, 02 Januar 2026
15:02
Uhr
Autor: Stefan
Maite Kelly lässt mit ihrem neuen Album 24/7 nicht nur Töne sprechen, sondern ein ganzes Lebensgefühl. Es ist kein lautes Aufstampfen, sondern eher ein kraftvoller Tanzschritt auf High Heels – direkt ins Herz der Weiblichkeit. Zwischen Selbstbestimmung, Sehnsucht und einem ordentlichen Schuss Lebenslust richtet sich Maite mit dieser musikalischen Hommage ganz klar an ihre Schwestern im Geiste: Frauen, die fühlen, kämpfen, feiern – und manchmal eben auch alles auf einmal. 24/7 ist keine Sammlung austauschbarer Pop-Songs, sondern ein Statement: ehrlich, respektvoll, intensiv. Von Frau zu Frau. Maite singt nicht über Frauen – sie singt mit ihnen.
Besonders deutlich wird das bei ihrer Single „Der Morgen danach“, die sich seit Wochen unaufhaltsam durch die konservativen AirPlay-Charts schlägt wie ein Glitzerregen durch eine graue Wolke. Und als wäre das nicht genug, setzt Maite zum Jahreswechsel noch einen drauf: Am 31. Dezember erscheint der Xtreme Sound Remix des Songs – und verspricht, die Silvesternacht mit pumpenden Beats und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein zu veredeln. Kein Weichspüler, sondern ein elektrisierender Neuanstrich für ein Lied, das ohnehin schon mit Klartext glänzt: Es geht um Freiheit, Begehren, um das Ja zum Gefühl – und darum, am nächsten Morgen nicht mit Reue, sondern mit einem Lächeln aufzuwachen.
Maite Kelly singt, wie sie lebt – mit Feuer. Für sie ist es kein Pop-Experiment, sondern eine Mission. „Besser brennen als verblassen“, sagt sie – und man glaubt ihr jedes Wort. Denn wer Gefühle mit Samthandschuhen anfasst, verpasst die besten Momente. Der poetische Text zu „Der Morgen danach“ ist dafür der beste Beweis: Zwischen leerer Champagnerflasche und emotionalem Chaos liegt hier ein kleiner Triumph der Ehrlichkeit. Kein Kater, sondern ein musikalischer Nachbrenner. Und wer jetzt glaubt, das sei schon das große Finale – irrt gewaltig. 2027 kommt die große Arenatour: Unverschämt Kelly – die Tour meines Lebens. Klingt nach einer Einladung, die man besser nicht ausschlägt.
